Presseartikel

Gast beim Stockumer Stammtisch: Landschaftsökologe Prof. Dr. Lothar Finke

Der Verein Stockum wehrt sich organisiert seit dem letzten Sommer regelmäßig einen Stammtisch, zu dem interessierte Bürger und illustre Redner eingeladen werden. Am Dienstag (6.11.), um 19 Uhr referiert der Univ.-Prof. für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung Dr. rer. nat. Lothar Finke über den neuen Regionalplan Ruhr. Im Anschluss findet eine Diskussion statt, an der sich alle Gäste schon im Vorfeld beteiligen können. Über seine Homepage (stockumwehrtsich.de) sammelt der Verein Fragen ein. Interessierte Bürger können ihre Fragen auch in der Sportlerklause (Hörder Str. 303) in Witten-Stockum stellen.

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Lothar Finke

Prof. Dr. Finke bildete viele Landschaftsplaner an der TU Dortmund aus, zu seinen Studenten gehörten u.a. der Dortmunder Bürgermeister Ullrich Sierau oder der Referatsleiter Staatliche Regionalplanung beim Regionalverband Ruhr Michael Bongartz. Er ist beratendes Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und seit Juni 2005 dort auch beratendes Mitglied im Planungs- und Umweltausschuss, als Vertreter der Naturschutzverbände.

Eigentlich wollte Lothar Finke Lehrer für Biologie, Geografie und Sport am Gymnasium werden. Finke machte sein Staatsexamen in Mainz, das fiel allerdings wesentlich besser aus als er selbst gedacht hat und wurde wissenschaftlicher Hilfskraft beim Prof. Dr. D. Hafemann an der Ruhr-Universität Bochum, wo er 1970 zum Dr. der Naturwissenschaften promovierte. 1974 wurde er zum Wissenschaftlichen Rat und Professor für das Fach "Landschaftsökologie" am Fachbereich Raumplanung der Universität Dortmund ernannt. Acht Jahre später folgte der Ruf zu seiner C4-Professur für "Landschaftsökologie/Ökologische Planung" an der Uni Essen und ein Jahr später die Berufung im Fach "Landschaftsökologie und Landschaftsplanung" an der Universität Dortmund. Die Landschaftsökologie ist eine Mischung aus den Fächern Biologie, Geografie, Klimatologie und Bodenkunde. Finke veröffentlichte zahlreiche Publikationen. Stets setzte er sich für die Erhaltung der biologisch-ökologisch aktiver Freiflächen ein.

Stockum wehrt sich e.V.

Der gemeinnütziger Verein „Stockum wehrt sich“ ist im Sommer 2018 entstanden und setzt sich ein für klimagerechte Verkehrsplanung, die vorrangige Nutzung von Brachflächen und eine städteübergreifende Zusammenarbeit ein. Zu den Zielen gehören u.a. die Erhaltung der Frischluftschneisen, der wertvollen Böden für die regionale Landwirtschaft, der Freiflächen zum Schutz vor Starkregenereignissen und der Lebensräume für unsere Tierwelt. Mit Stammtischen und Ständen klären die Vereinsmitglieder aktuell viele Bürger über den Regionalplan Ruhr und die geplante Versiegelung der landwirtschaftlichen Fläche in Wittener Vöckenberg auf. Die Fläche ist Teil des regionalen Grünzugs, über den frische Luft in die Innenstädte von Witten und Dortmund transportiert wird. Die Entwurfsfassung des neuen Regionalplans Ruhr sieht vor die Umwandlung dieser Fläche in ein Gewerbegebiet.

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Gast beim Stockumer Stammtisch: Landschaftsökologe Prof. Dr. Lothar Finke

Der Verein Stockum wehrt sich organisiert seit dem letzten Sommer regelmäßig einen Stammtisch, zu dem interessierte Bürger und illustre Redner eingeladen werden. Am Dienstag (6.11.), um 19 Uhr referiert der Univ.-Prof. für Landschaftsökologie und Landschaftsplanung Dr. rer. nat. Lothar Finke über den neuen Regionalplan Ruhr. Im Anschluss findet eine Diskussion statt, an der sich alle Gäste schon im Vorfeld beteiligen können. Über seine Homepage (stockumwehrtsich.de) sammelt der Verein Fragen ein. Interessierte Bürger können ihre Fragen auch in der Sportlerklause (Hörder Str. 303) in Witten-Stockum stellen.

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Lothar Finke

Prof. Dr. Finke bildete viele Landschaftsplaner an der TU Dortmund aus, zu seinen Studenten gehörten u.a. der Dortmunder Bürgermeister Ullrich Sierau oder der Referatsleiter Staatliche Regionalplanung beim Regionalverband Ruhr Michael Bongartz. Er ist beratendes Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und seit Juni 2005 dort auch beratendes Mitglied im Planungs- und Umweltausschuss, als Vertreter der Naturschutzverbände.

Eigentlich wollte Lothar Finke Lehrer für Biologie, Geografie und Sport am Gymnasium werden. Finke machte sein Staatsexamen in Mainz, das fiel allerdings wesentlich besser aus als er selbst gedacht hat und wurde wissenschaftlicher Hilfskraft beim Prof. Dr. D. Hafemann an der Ruhr-Universität Bochum, wo er 1970 zum Dr. der Naturwissenschaften promovierte. 1974 wurde er zum Wissenschaftlichen Rat und Professor für das Fach "Landschaftsökologie" am Fachbereich Raumplanung der Universität Dortmund ernannt. Acht Jahre später folgte der Ruf zu seiner C4-Professur für "Landschaftsökologie/Ökologische Planung" an der Uni Essen und ein Jahr später die Berufung im Fach "Landschaftsökologie und Landschaftsplanung" an der Universität Dortmund. Die Landschaftsökologie ist eine Mischung aus den Fächern Biologie, Geografie, Klimatologie und Bodenkunde. Finke veröffentlichte zahlreiche Publikationen. Stets setzte er sich für die Erhaltung der biologisch-ökologisch aktiver Freiflächen ein.

Stockum wehrt sich e.V.

Der gemeinnütziger Verein „Stockum wehrt sich“ ist im Sommer 2018 entstanden und setzt sich ein für klimagerechte Verkehrsplanung, die vorrangige Nutzung von Brachflächen und eine städteübergreifende Zusammenarbeit ein. Zu den Zielen gehören u.a. die Erhaltung der Frischluftschneisen, der wertvollen Böden für die regionale Landwirtschaft, der Freiflächen zum Schutz vor Starkregenereignissen und der Lebensräume für unsere Tierwelt. Mit Stammtischen und Ständen klären die Vereinsmitglieder aktuell viele Bürger über den Regionalplan Ruhr und die geplante Versiegelung der landwirtschaftlichen Fläche in Wittener Vöckenberg auf. Die Fläche ist Teil des regionalen Grünzugs, über den frische Luft in die Innenstädte von Witten und Dortmund transportiert wird. Die Entwurfsfassung des neuen Regionalplans Ruhr sieht vor die Umwandlung dieser Fläche in ein Gewerbegebiet.